Über das Sammeln
Warum wir behalten, was wir nicht brauchen
Konrad Lichtenegger
Ein Buch über die Sammelleidenschaft — von der Muschel in der Manteltasche bis zum Album, das niemand erbt — und über die leise Hoffnung, die in jedem Behalten steckt.
Incipit
Man sammelt nicht Dinge, sondern die Person, die man war, als man sie fand.
Klappentext
Warum hebt der Mensch Dinge auf, die er nie wieder braucht? Konrad Lichtenegger geht der Sammelleidenschaft nach, dieser stillen, allgegenwärtigen Passion, und findet sie überall: im Schuhkarton mit den Ansichtskarten, in der Streichholzschachtel-Vitrine, im Regal, das nach einem System geordnet ist, das nur einer versteht. Er führt durch Kuriositätenkabinette und Kellerabteile, durch die Psychologie des Hortens und die Würde des Liebhabers, und behandelt das Sammeln von Muscheln mit derselben Ernsthaftigkeit wie das Sammeln von Kränkungen. Ein gelehrtes, freundliches Buch über den Wunsch, der Vergänglichkeit ein geordnetes Häufchen entgegenzusetzen — und darüber, dass die schönste Sammlung jene ist, die außer ihrem Besitzer niemand für wertvoll hält.
Leseprobe
Pressestimmen
„Nach diesem Buch wirft man nichts mehr weg — und versteht zum ersten Mal, warum man es nie konnte.“
„Lichtenegger nimmt das Belanglose ernst und macht es dadurch groß: ein freundliches Standardwerk für alle, die ihren Keller bisher für ein Versäumnis hielten.“
Leserstimmen
„Ich besitze 412 Bierdeckel und schämte mich dafür. Jetzt besitze ich 412 Bierdeckel und ein Argument.“
„Habe es meiner Frau vorgelesen, in der Hoffnung, sie verstünde meine Werkstatt. Sie verstand stattdessen ihre Schuhe. Auch gut.“
Kolophon
- Verlag
- Verlag am Glacis
- Erscheinung
- 1. Auflage, 2025
- Umfang
- 256 Seiten
- Ausstattung
- Gebunden (Leinen, Lesebändchen)
- Sprache
- Deutsch
- ISBN
- 978-3-99130-044-6*
* Die ISBN dieses Titels ist bewusst ungültig – er existiert ausschließlich in dieser Bibliothek.
Preise
- Gebunden · 26,00 €
- E-Book · 19,99 €
Auszeichnungen
- Nominiert für den Sachbuchpreis der stillen Leser 2025
Mitwirkende
- Lektorat — Marianne Dussl
- Umschlag — Cornelius Halm
- Satz — Mittermayr & Tochter, Wien
- Register — Hektor Pliem
Schlagworte
- Sachbuch
- Sammeln
- Psychologie
- Kulturgeschichte
- Alltagskultur
- Leidenschaft