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vimaki
19. August 2026 · Wien
Cover: Provenienz

Provenienz

Kriminalroman

Ludwig Sperl

Ein Antiquar, ein seltenes Buch, eine zu glatte Herkunft. Ein bibliophiler Kriminalroman über Fälschung, Besitz und die Frage, wem ein Buch wirklich gehört.

Incipit

Eine lückenlose Provenienz ist wie ein Alibi ohne einzige Lücke: Genau daran erkennt man, dass etwas nicht stimmt.

Klappentext

Als der Sammler Hartlieb tot in seiner Bibliothek gefunden wird, fehlt nur ein einziger Band — eine unscheinbare Erstausgabe, deren Provenienz lückenlos schien und gerade deshalb den Antiquar Rueff misstrauisch macht. Eine Herkunft ohne Lücke, weiß Rueff, ist entweder ein Wunder oder eine Fälschung, und Wunder sind im Antiquariatsgewerbe selten. Widerwillig, mit einer Lupe und zu viel Zeit, folgt er der Spur des Buches durch Auktionshäuser, Nachlässe und ein dunkles Kapitel, das mancher lieber ungelesen ließe. Ludwig Sperl verbindet die Ruhe des Antiquariats mit der Unruhe eines Kriminalfalls: ein leiser, kluger Roman über Bücher, Besitz und die Frage, wie viel eine saubere Herkunft wert ist — und was sie kostet.

Leseprobe

Rueff hielt den Band gegen das Licht, wie man einen Geldschein prüft, und wusste nach drei Sekunden, dass etwas nicht stimmte. Es war nicht das Papier, das Papier war echt; es war nicht der Druck, der Druck war echt. Es war das Exlibris auf der Innenseite des Deckels, ein wenig zu sauber eingeklebt, ein wenig zu passend zur erzählten Geschichte. Ein Buch, das dreihundert Jahre alt ist, hat es nicht nötig, seine Herkunft zu beweisen; es trägt sie in jeder Stockfleckung. Dieses hier beteuerte. Und Bücher, die beteuern, dachte Rueff, sind so verdächtig wie Menschen, die es tun.

Pressestimmen

„Sperl kennt das Antiquariat von innen und den Kriminalroman von außen; aus beidem macht er einen Fall, den man langsam liest, um ihn zu verlängern.“
— Wiener Quartal
„Ein Krimi für Leute, die Bücher riechen, bevor sie sie lesen. Rueff ist der Ermittler, den das Genre verdient hat.“
— Feuilleton am Sonntag

Leserstimmen

„Kollege Sperl übertreibt. Aber nur ein wenig. Die Lupe stimmt, das Misstrauen stimmt, der Kaffee im Hinterzimmer stimmt.“
— Ein Antiquar
„Ich habe nach dem letzten Kapitel meine geerbten Bücher aufgeschlagen und die Widmungen gelesen. Man weiß ja nie.“
— Eine Leserin

Kolophon

Verlag
Quarthaus Verlag
Erscheinung
1. Auflage, 2025
Umfang
264 Seiten
Ausstattung
Gebunden
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99120-084-5*

* Die ISBN dieses Titels ist bewusst ungültig – er existiert ausschließlich in dieser Bibliothek.

Preise

  • Gebunden · 24,00 €
  • E-Book · 17,99 €

Mitwirkende

  • Lektorat Cäcilia Bendl
  • Umschlag Cornelius Halm
  • Satz Mittermayr & Tochter, Wien

Schlagworte

  • Kriminalroman
  • Antiquariat
  • Bücher
  • Fälschung
  • Wien
  • Ermittlung

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