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vimaki
19. August 2026 · Wien
Cover: Der Nordtrakt

Der Nordtrakt

Bea Hofstetter

Neu an einer alten Schule, entdeckt Jul den gesperrten Nordtrakt — und ein Rätsel, das dort seit Jahrzehnten wartet. Ein Jugendroman über Außenseiter, Mut und eine ungewöhnliche Freundschaft.

Incipit

Es gibt an jeder alten Schule eine Tür, die immer verschlossen ist, und ein Kind, das genau deshalb hindurchwill.

Klappentext

Als Jul im Herbst an das Anna-Gymnasium wechselt, kennt sie niemanden und will es dabei belassen. Doch die alte Schule hat einen Flügel, der auf keinem Plan mehr steht: den Nordtrakt, seit Jahrzehnten gesperrt, kalt, angeblich einsturzgefährdet. Der wortkarge Schulwart Herr Zauner hat als Einziger einen Schlüssel — und Jul die einzige Neugier, die groß genug ist. Gemeinsam mit dem stotternden Valentin, den sonst alle übersehen, findet sie heraus, warum der Trakt geschlossen wurde und wer dort zuletzt gewesen ist. Bea Hofstetter erzählt eine leise, spannende Geschichte über das erste Jahr an einem fremden Ort, über Mut, der nicht laut sein muss, und über die überraschende Freundschaft zwischen drei Menschen, die alle auf ihre Weise übrig geblieben sind. Für alle ab zwölf — und für die, die es einmal waren.

Leseprobe

Der Schlüssel war größer als alle anderen an Herrn Zauners Bund, dunkel und schwer, und er passte in ein Schloss, das seit Jahren niemand geölt hatte. Es gab keinen Ruck, kein Knarren wie im Film; die Tür ging einfach auf, leise und beleidigt, als hätte man sie bei etwas gestört. Dahinter war es kälter. Die Luft roch nach Kreide und nach altem Regen, und das Licht, das durch die hohen, blinden Fenster fiel, war grau und geduldig. Valentin blieb an der Schwelle stehen. „Wir dürfen das n-nicht”, sagte er, und kam trotzdem mit, weil das Nichtdürfen zum ersten Mal etwas war, das er mit jemandem teilte.

Pressestimmen

„Hofstetter nimmt Zwölfjährige ernst — ihre Ängste, ihren Mut, ihr Schweigen. Ein Jugendbuch, das auch die Begleitenden nicht loslässt.“
— Der Lesezirkel
„Spannung ohne Effekt, Trost ohne Zucker. Selten liest sich Erwachsenwerden so genau und so warm.“
— Blätter für neue Prosa

Leserstimmen

„Meine Tochter (12) hat es in zwei Tagen gelesen und dann verlangt, ich solle es auch lesen, ‚damit du es verstehst'. Ich verstehe jetzt mehr.“
— Eine Mutter
„Valentin bin ein bisschen ich. Aber das sage ich niemandem außer hier.“
— Ein Leser, 13

Kolophon

Verlag
Edition Tagundnacht
Erscheinung
1. Auflage, 2025
Umfang
216 Seiten
Ausstattung
Gebunden
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-99095-089-6*

* Die ISBN dieses Titels ist bewusst ungültig – er existiert ausschließlich in dieser Bibliothek.

Preise

  • Gebunden · 18,00 €
  • E-Book · 13,99 €

Mitwirkende

  • Lektorat Ortrud Felber
  • Umschlag Cornelius Halm
  • Satz Mittermayr & Tochter, Wien

Schlagworte

  • Jugendbuch
  • ab 12
  • Freundschaft
  • Außenseiter
  • Schule
  • Geheimnis

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