Schneelast
Novelle
Rosa Hinterleitner
Eine Nacht, ein verschneites Haus, zwei Geschwister, die einander seit Jahren ausweichen. Eine Novelle über das, was sich in einer einzigen Nacht entscheidet.
Incipit
Es schneite, als hätte jemand beschlossen, sie für eine Nacht im selben Haus zu vergessen.
Klappentext
Am Tag der Beerdigung fällt so viel Schnee, dass die Straße ins Tal unpassierbar wird. Marie und ihr Bruder, die seit dem Tod der Mutter kaum ein Wort gewechselt haben, sitzen fest — im Elternhaus, bei einem Kachelofen, einer Flasche und der ganzen langen Nacht. Draußen drückt der Schnee auf das Dach, drinnen drückt etwas Älteres. Rosa Hinterleitner verdichtet einen lebenslangen Streit auf die Stunden bis zum Morgengrauen, in denen einmal, ein einziges Mal, alles gesagt werden könnte. Eine Novelle von klassischer Strenge: ein Ort, eine Nacht, ein Wendepunkt — und am Ende ein Licht, das man für den anbrechenden Tag halten könnte oder für etwas anderes.
Leseprobe
Pressestimmen
„Hinterleitner beherrscht die alte Kunst der Novelle: ein einziges Zimmer, eine einzige Nacht, und darin ein ganzes Leben untergebracht.“
„Kein Wort zu viel, kein Schnee zu wenig. Eine Erzählung, die so kalt beginnt und so genau endet, dass einem warm wird.“
Leserstimmen
„Hundertzwanzig Seiten, und ich habe drei Pausen gebraucht. Nicht weil es lang ist.“
„Wir stritten danach lange, ob das Ende hell ausgeht. Dass wir stritten, spricht für das Buch.“
Kolophon
- Verlag
- Verlag Grauwasser
- Erscheinung
- 1. Auflage, 2025
- Umfang
- 120 Seiten
- Ausstattung
- Gebunden (Halbleinen)
- Sprache
- Deutsch
- ISBN
- 978-3-903456-41-2*
* Die ISBN dieses Titels ist bewusst ungültig – er existiert ausschließlich in dieser Bibliothek.
Preise
- Gebunden · 20,00 €
- E-Book · 14,99 €
Auszeichnungen
- Nominiert für den Halbmond-Preis für ein erstes Buch 2025
Mitwirkende
- Lektorat — Bernhard Quass
- Umschlag — Cornelius Halm
- Satz — Mittermayr & Tochter, Wien
Schlagworte
- Novelle
- Geschwister
- Familie
- Trauer
- Winter
- Aussprache