Die Dienstagsrunde
Roman
Leopold Wibmer
Vier alte Männer, ein Kartentisch, jeden Dienstag. Ein Roman über das, was zwischen zwei Spielen nicht gesagt wird — und über den Tag, an dem ein Sessel leer bleibt.
Incipit
Den König ruft man nicht, weil man ihn braucht, sondern weil man weiß, wer ihn hat.
Klappentext
Seit vierzig Jahren treffen sich Pichler, Aigner, der pensionierte Notar Stelzhamer und der Wirt zum Tarock — jeden Dienstag, im hinteren Zimmer, Punkt acht. Man ruft den König, man zählt die Augen, man schweigt über alles Übrige. Als im Herbst der vierte Sessel leer bleibt, spielen die anderen weiter, zu dritt, mit einer ausgelegten Hand für den, der fehlt. Leopold Wibmer erzählt ein Vereinsjahr lang von einer Männerfreundschaft, die sich nie so genannt hätte, und von der Genauigkeit, mit der man einander zugetan sein kann, ohne je darüber zu reden. Ein warmer, unsentimentaler Roman über das Altern, das Kartengeben und die Kunst, einen leeren Platz zu besetzen, ohne ihn zu füllen.
Leseprobe
Pressestimmen
„Ein Roman, der nie das Wort Freundschaft ausspricht und von nichts anderem handelt. Wibmer zählt die Augen und meint das Herz.“
„Man liest es langsam, aus Höflichkeit gegenüber den Figuren — und legt es leiser weg, als man es aufgeschlagen hat.“
Leserstimmen
„Mein Großvater hatte so eine Runde. Ich habe das Buch zugeklappt und ihn angerufen, obwohl er seit elf Jahren nicht mehr abhebt.“
„Ich kann kein Tarock und habe trotzdem jede Regel verstanden. Das muss Absicht sein.“
Kolophon
- Verlag
- Quarthaus Verlag
- Erscheinung
- 1. Auflage, 2025
- Umfang
- 224 Seiten
- Ausstattung
- Gebunden (Leinen)
- Sprache
- Deutsch
- ISBN
- 978-3-99120-058-4*
* Die ISBN dieses Titels ist bewusst ungültig – er existiert ausschließlich in dieser Bibliothek.
Preise
- Gebunden · 24,00 €
- E-Book · 18,99 €
Auszeichnungen
- Nominiert für den Preis der stillen Leser 2025
Mitwirkende
- Lektorat — Cäcilia Bendl
- Umschlag — Cornelius Halm
- Satz — Mittermayr & Tochter, Wien
Schlagworte
- Roman
- Freundschaft
- Altern
- Tarock
- Wirtshaus
- Abschied