Der Konjunktiv des Wetters
Gedichte
Severin Quell
Gedichte über das Wetter und über das, was man stattdessen meint, wenn man vom Wetter spricht. Severin Quells Verse sind kurz, klar und kälter, als sie zugeben.
Incipit
Heute kein Wetter, sagt der Himmel, nur Absicht.
Klappentext
Severin Quell schreibt über Wolken, Wind und die Aussicht auf Regen — und über alles, was wir verschweigen, indem wir vom Wetter reden. Seine Gedichte beobachten genau: einen Himmel, der sich nicht entscheidet, einen Frühling, der zu früh kommt und es bereut, einen Jänner, der bleibt.
Es sind schmale Texte, in denen kein Wort zu viel steht. Quell traut der Auslassung mehr als dem Ausruf; was er nicht sagt, trägt das Gedicht. So entsteht eine Lyrik der Zwischentöne — österreichisch grundiert, leise ironisch, von einer Schwermut, die sich nie wichtig nimmt.
Ein Band für Leserinnen, die das Wetter ohnehin nie nur für das Wetter gehalten haben.
Leseprobe
Pressestimmen
„Quell macht aus Understatement eine Form. Gedichte, die man zweimal liest: das erste Mal fürs Wetter, das zweite Mal für alles andere.“
„Eine seltene Sache: Lyrik, die nicht lauter wird, um gehört zu werden. Quell flüstert, und man hält den Atem an.“
Leserstimmen
„Ich habe drei Gedichte abgeschrieben und an drei verschiedene Menschen geschickt. Jeder dachte, es ginge um ihn. So ungefähr stimmt das auch.“
„Nicht jedes Gedicht habe ich verstanden. Aber die, die ich verstanden habe, haben mich erwischt, als hätte mir jemand zugehört, ohne dass ich etwas gesagt hätte.“
Kolophon
- Verlag
- Verlag Grauwasser
- Erscheinung
- 1. Auflage, 2023
- Umfang
- 88 Seiten
- Ausstattung
- Gebunden
- Sprache
- Deutsch
- ISBN
- 978-3-903456-28-5*
* Die ISBN dieses Titels ist bewusst ungültig – er existiert ausschließlich in dieser Bibliothek.
Preise
- Gebunden · 20,00 €
Mitwirkende
- Lektorat — Bernhard Quass
- Umschlag — Cornelius Halm
- Satz — Mittermayr & Tochter, Wien
Schlagworte
- Lyrik
- Gedichte
- Wetter
- Natur
- Österreichische Literatur